Kritik am Schulsystem

Was sagen Experten zur aktuellen Situation?

Expertenmeinungen zum Schulsystem

Auch wenn 2015 viel über das Thema „realitätsnahe Lerninhalte“ diskutiert wurde, scheint sich seit dem nicht sehr viel verändert zu haben. 

Und das, obwohl wir wissen, was wir verändern müssen. Es scheitert an der Umsetzung.

Woran scheitert die Schule und wie können wir es verbessern?

Auf dieser Seite sind viele Meinungen und Ideen zusammengetragen, um aus den Fehlern zu lernen und neue Ideen zu erarbeiten.

Gehirnforscher Gerald Hüther

Warum das Thema „Lernen“ so negativ behaftet ist und warum wir keinen Spass mehr dabei haben, damit beschäftigt sich Gerald Hüther. 

Der Gehirnforscher ist überzeugt, dass jedes Kind Freude am Lernen und Entdecken hat. Wenn wir keine Lust gehabt hätten laufen zu lernen, würde schließlich ein Großteil von uns noch krabbeln. 

In seinen Augen ist es das Problem, dass das Benotungssystem und der Leistungsdruck der Schule den Kindern völlig die Freude am selbstständig lernen und verinnerlichen nimmt.

Buchempfehlungen "Gerald Hüther"

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Astrophysiker Harald Lesch von TerraX​

„Die einen Lehrer unterrichten Kinder und die anderen unterrichten Fächer.“

Harald Lesch hat die Fehler im Schulsystem erkannt:
„Warum können wir uns am Anfang nicht Zeit lassen bei der Bildung der Persönlichkeit?“
„[Wir brauchen Zeit] damit sich Persönlichkeiten bilden, damit sich Jemand tatsächlich mit der Welt auseinander setzen kann … und will, vor allem will! Und Lust hat auf was Neues, neugierig ist!“
„Wer bringt denn mit Schule Spaß in Verbindung?“

„Und dabei vergessen [wir], dass aus Information nur dann Wissen wird, wenn Jemand die Zeit hat, diese Informationen in sich kontextmäßig so zu vernetzen, dass daraus etwas wird, nämlich Erkenntnis.“

„Wenn also Schule überhaupt noch irgendeine Bedeutung haben soll in Deutschland, dann muss sie wieder zu einer Bildungseinrichtung werden. Bildung nicht in einem ökonomisch ausnutzbaren Sinne, sondern Bildung in dem Sinne, dass eine gebildete Person weiß wer sie ist.“

„[Es gibt] Aufgaben der Zukunft, die genau auf die Gehirne warten, die wir momentan an unseren Schulen verkommen lassen. Weil wir ihnen nicht die Gelegenheit geben, das zu werden, wozu sie auf der Welt sind: nämlich Menschen.“

Hätte ich das mal früher gewusst

Der Dank, dass wir nichts fürs Leben gelernt haben, geht an:​

1. Schule

ein veraltetes Schulsystem, was uns unnützes Wissen beibringt und unsere Potenziale einschränkt

2. Eltern

unsere Eltern, die uns unwissentlich Anpassung, Angst und ein falsches Sicherheitsdenken anerziehen

3. Medien

die Medien, die uns davon abhalten uns mit wirklich wichtigen Themen zu beschäftigen

4. Industrie

die Werbeindustrie, die ständig neue Bedürfnisse erschafft, die uns zwingen Geld zu verdienen ohne nachzudenken

5. Gesellschaft

die Gesellschaft, in der man fast zum Außenseiter wird, wenn man selbstbestimmt handelt und Dinge hinterfragt

6. Politik

die Politik die uns ständig bevormundet, anstatt selbstverantwortliche Bürger heranzuziehen

Quelle: Joyce Ilg, Chris Halb12 [2019] „Hätte ich das mal früher gewusst“, Joyce Ilg, Chris Halb12, S. 9-10

Sehr treffend, warum wir nicht auf das Leben vorbereitet werden, haben es die Youtuber Joyce Ilg und Chris Halb12 in ihrem Buch „Hätte ich das mal früher gewusst“ zusammengefasst. 

Joyce und Chris erklären in moderner Sprache und mit vielen anschaulichen Beispielen alles was im Leben wichtig zu wissen ist – was dir aber noch nie Jemand beigebracht hat! 
Ein großer Teil befasst sich mit dem Thema Mindset, Kommunikation, soziales Miteinander und mit dem Thema glücklich sein.
Zusätzlich durchleuchten sie undurchsichtige Themen wie Finanzsystem, Politik, Medien, Social Media und Gesundheitssystem auf eine ehrliche Weise, wie es sich noch Niemand vorher getraut hat.

Das Buch ist eine absolute Empfehlung für jeden, denn es enthält all das Grundwissen für ein leichtes Leben! 

Mögliche Lösungen: